Haben wir dein Interesse geweckt?
Dann nimm gern Kontakt auf oder komm in unserem Shop vorbei!
Ein gutes Laufrad lebt von erfahrener Handarbeit. Unsere handgefertigten Laufradsätze sind auf maximale Haltbarkeit ausgelegt und entstehen in-house – individuell nach deinen Wünschen. Wir kombinieren Naben, Nabenschaltungen/Nabendynamos sowie Felgen und Speichen. Mit Tensiometer aufgebaut und mehrfach vorbelastet, bleiben sie im Einsatz stabil und müssen meist nicht nachzentriert werden. Optional: Speichen binden & verlöten oder belastungsgerecht einspeichen.

Es existiert eine Fülle von Einspeichmustern, doch technisch gesehen sind vor allem die klassischen Muster, wie die 2- oder 3-fach gekreuzte Einspeichung, sinnvoll, die sich auch schon seit Ewigkeiten bewähren.
Die passende Speichung ist unter anderem von der Laufradgröße und Lochzahl abhängig. Naben mit großen Flanschen, wie z.B. die Rohloff, werden zweifach und Naben mit kleineren Flanschen dreifach gekreuzt eingespeicht. Bei felgengebremsten Vorderrädern ist auch eine radiale Einspeichung möglich, sofern die Nabe dafür zugelassen ist.

Die Verwendung eines Tensiometers, mit dem die Speichenspannung gemessen wird, garantiert, dass jede einzelne Speiche auf eine ausreichend hohe und gleiche Vorspannung gebracht wird. Jede Speiche muss so hoch vorgespannt sein, dass sie im Betrieb niemals vollständig entlastet wird. Dies ist Voraussetzung für ein dauerhaft haltbares Laufrad.

Auf Kundenwunsch bieten wir auch eine belastungsgerechte Einspeichung der Laufräder an. Aufgrund der asymmetrisch angeordneten Flansche der meisten Naben, v.a. bei Hinterradnaben mit Freilaufkörpern und Vorderradnaben mit Disc-Aufnahme, resultieren auf beiden Seiten der Laufräder unterschiedlich hohe Speichenspannungen.
So ist es bei Hinterradnaben nicht selten, dass die rechte Seite mit 1100N und die linke mit nur 700N vorgespannt ist. Belastungsgerecht bedeutet nun, auf der höher vorgespannten Seite stärkere und auf der schwächer vorgespannten Seite dünnere Speichen zu verbauen. So spart man schnell 50g Gewicht pro Laufradsatz bei nahezu gleichbleibender Steifigkeit und erhöhter Dauerhaltbarkeit.

Das Vorbelasten, oder Abdrücken des Laufrades sorgt dafür, dass sich die Speichen und Nippel nach dem Zentrieren richtig setzen, was jedoch zu einer Verminderung der Speichenspannung führt. Nach jedem Abdrückvorgang muss also das Laufrad erneut zentriert und die Speichenspannung gegebenenfalls wieder erhöht werden. Dieser Arbeitsschritt wird bei uns so oft wiederholt, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht ist.

Beim Binden und Verlöten werden an den Kreuzungspunkten der Speichen diese mit einem Kupferdraht stramm umwickelt und danach verlötet. Diese Fixierung der Speichen unterbindet unerwünschte Schwingungen und sorgt somit für eine erhöhte Haltbarkeit. Diesen zusätzlichen Arbeitsschritt empfehlen wir vor allem den Vielfahrern unter unseren Kunden.
Wie unsere Kompletträder stimmen wir auch Laufräder exakt auf deinen Einsatzzweck ab – mit über 10 Jahren Erfahrung im Laufradbau. In die Auswahl fließen Fahrergewicht, Fahrstil, Einsatz, Reifenbreite, Luftdruck, Wunschgewicht, Tubeless, Budget u. v. m. ein. So ist ein leichter Satz für leichte Fahrer im Einsatz ebenso haltbar wie ein massiver Satz fürs Reise- oder Downhill-Bike.
Wir verbauen hochwertige, konifizierte Speichen von DT Swiss und Sapim. Ihr verjüngtes, elastisches Mittelteil entlastet Felge und Nabenflansche, dämpft Schläge und Lastspitzen und leitet Kräfte nicht direkt an die übrigen Komponenten weiter.

Die Felge bestimmt die Steifigkeit – und damit die Haltbarkeit – eines Laufradsatzes maßgeblich. Höhe und Breite des Profils erhöhen das Flächenträgheitsmoment. Eine steife Felge verteilt Kräfte auf mehr Speichen, erlaubt dünnere Speichen und sorgt für mehr Steifigkeit und Dauerhaltbarkeit.

Haben wir dein Interesse geweckt?
Dann nimm gern Kontakt auf oder komm in unserem Shop vorbei!
ROTOR Fahrradbau GmbH
Queckstraße 21, 04177 Leipzig
Mo – Fr: 10:00 – 18:00
Sa/So: Beratung auf Anfrage
2025 © ROTOR BIKES IMPRESSUM DATENSCHUTZ